Den Begriff „Persönliches Wissensmanagement“ möchte ich für mich ein wenig beschreiben, weil ich davon ausgehe, dass der Begriff nicht einheitlich verwendet wird. Das führt zur Frage, was ich unter Wissen verstehe und wie ich dieses Wissen manage.
Für mich persönlich ist Wissen jede pragmatisch verwendete Information. Das heißt, es sind Informationen, die einen Sinn für mich haben oder die ich für bestimmte Zwecke einsetzen will. Management bedeutet für mich in diesem Zusammenhang, dass ich die Informationen in einer bestimmten Art und Weise verarbeite. Bevor es zu theoretisch wird, ein praktisches und alltägliches Beispiel.
Ein Bereich des Wissensmanagements ist die Nutzung meines Kalenders. Ich verwende Informationen mit zeitlichem Bezug, die ich zur Koordination mit anderen Menschen nutze, indem ich beispielsweise ein Meeting einberufe oder einen Termin einstelle.
Natürlich gehören viele weitere Bereiche zum persönlichen Wissensmanagement dazu. Verwaltung von:
- Notizen
- Aufgaben
- Projekten
- Dokumenten
- Kommunikation
- Vorgehensweisen (Routinen, Prozesse)
Wie würdest du den Begriff „persönliches Wissensmanagement“ abgrenzen?